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Himmelsvorschau:
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| Inhalt | ||
| 1. Einleitung | 6. Venus | 11. Neptun |
| 2. Sonnenlauf | 7. Mars | 12. Sternenhimmel |
| 3. Mond | 8. Jupiter | |
| 4. Planeten | 9. Saturn | |
| 5. Merkur | 10. Uranus | |
Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.
Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen der Mondphasen, Auf- und Untergänge, Kulminationen und Grafiken erfolgten mit CalSky (www.calsky.de). Alle anderen Daten sind dem Kosmos Himmelsjahr 2009 entnommen.
Im Dezember durchwandert die Sonne die Sternbilder Schlangenträger und Schütze.
| Phase | Datum | Uhrzeit |
| Letztes Viertel | 9.12. | 1h13m |
| Neumond | 16.12. | 13h02m |
| Erstes Viertel | 24.12. | 18h36m |
| Vollmond | 31.12. | 20h12m |
Der Mond erreicht seine nördlichsten Deklinationen des Monats Dezember jeweils in den Tagen um Vollmond. Etwa drei bis vier Tage nach dem ersten Virtel liegen gute Bedingungen für die Mondbeobachtung vor. Die Phase reicht noch aus, um die Mondformationen in der Nähe der Tag-Nacht-Grenze plastisch hervortreten zu lassen.
Der Erdschein ist im Dezember ungünstig zu beobachten.
Für die partielle Mondfinsternis am 31.12.2009 gibt es eine ausführliche, separate Himmelsvorschau.Merkur kann vom 18.12. bis 23.12. unter guten Bedingungen abends knapp über dem Westhorizont beobachtet werden, wobei das Zeitfenster nur etwa 15 Minuten beträgt.
Am 18.12. geht Merkur um 17:41 Uhr unter, ab etwa 17 Uhr wird er in der Abenddämmerung sichtbar. Die Mondsichel kann als Aufsuchhilfe dienen, sie steht nur drei Grad (ca. sechs Vollmonddurchmesser) nordöstlich von Merkur.
Am 21.12. tritt die Dichotomie ein, dann erscheint Merkur halb beleuchtet.
Am 23.12. geht Merkur um 17:47 Uhr unter, das Beobachtungsfenster bleibt also in etwa gleich.
Venus ist nur noch zu Monatsbeginn kurz vor Sonnenaufgang mit einem Fernglas knapp über dem Osthorizont beobachtbar.
Mars wird im Laufe des Monats die ganze Nacht im Löwe beobachtbar. Am 21.12. setzt er zur Oppositionsschleife an. Die Opposition wird am 29.1.2010 erreicht. Durch seine tiefrote Farbe ist er unverwechselbar.
Am 1.12. geht Mars um 21:25 Uhr auf, am 15.12. um 20:39 Uhr und am 31.12. schon um 19:30 Uhr.
Jupiter verkürzt seine Beobachtungsphase im Steinbock auf etwa dreieinhalb Stunden am frühen Abendhimmel. Er ist dann tief im Südosten beobachtbar.
Am 20.12. ist Neptun 32 Bogenminuten (ca. ein Vollmonddurchmesser) nördlich von Jupiter zu beobachten. Er ist bereits im Fernglas als grünliches Sternchen zu erkennen.
Am 1.12. geht Jupiter um 21:59 Uhr unter, am 31.12. bereits um 20:31 Uhr.
Saturn wird in der Jungfrau zum Planet der zweiten Nachthälfte. Seine Aufgänge verfrühen sich von 1:47 Uhr am 1.12. auf 23:53 Uhr am 31.12..
Uranus beendet seine Oppositionsperiode im Wassermann. Die Beobachtung lohnt sich nicht mehr.
Am 1.12. geht Uranus um 1:01 Uhr unter, am 31.12. erfolgt der Untergang um 23:01 Uhr.
Aufgrund der ungünstigen Beobachtungsbedingungen wird auf eine Aufsuchkarte verzichtet.
Neptun verschlechtert seine Beobachtungsbedingungen drastisch. Dennoch kann er am 20.12. mit Hilfe des Jupiter (siehe oben bei Jupiter) einfach gefunden werden.
Am 1.12. geht Neptun um 22:17 Uhr unter. Bis zum Jahresende verfrüht sich der Untergang auf 20:23 Uhr.
Aufgrund der ungünstigen Beobachtungsbedingungen wird auf eine Aufsuchkarte verzichtet.
Zu unserer Standardbeobachtungszeit um 23 Uhr wird der Nachthimmel von den klassischen Wintersternbildern um Orion und Furhrmann dominiert.
Um Mitternacht neigen sich die Herbststernbilder um Andromeda, gegen Westen, die Region um den Stier und Perseus ist optimal zu beobachten. Die Zwillinge erreichen eine für die Beobachtung geeignete Höhe über dem Horizont.
Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.12.2009 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2009, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)