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Himmelsvorschau:
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| Inhalt | ||
| 1. Einleitung | 6. Venus | 11. Neptun |
| 2. Sonnenlauf | 7. Mars | 12. Sternenhimmel |
| 3. Mond | 8. Jupiter | Plejadenbedeckung |
| 4. Planeten | 9. Saturn | |
| 5. Merkur | 10. Uranus | |
In Anbetracht der überdurchschnittlich hohen Aufrufzahlen der Dezember-Vorschau erscheint die Himmelsvorschau künftig nur noch im Stil der Dezember-Version.
Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.
Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen erfolgten mit CalSky (www.calsky.de).
Im Januar durchwandert die Sonne die Sternbilder Schütze und Steinbock.
| Phase | Datum | Uhrzeit |
| Erstes Viertel | 4.1. | 12h56m |
| Vollmond | 11.1. | 4h26m |
| Letztes Viertel | 18.1. | 3h45m |
| Neumond | 26.1. | 8h55m |
Der Mond erreicht seine nördlichsten Deklinationen und damit seine günstigste Beobachtungsposition in der Zeit zwischen dem zunehmenden Halbmond und kurz nach Vollmond. Die kraterreichen südlichen Hochländer lassen sich dann besonders strukturiert beobachten und fotografieren. Kurz vor Vollmond heben sich die Strahlensysteme der Strahlenkrater bereits deutlich ab, und die Strahlenkrater selbst zeigen noch andeutungsweise ein Relief.
Der Erdschein ist in den letzten Tagen des Monats passabel zu beobachten.
Am Abend des 7. Januar 2009 bedeckt der Mond einige helle Plejadensterne. Da die Phase noch relativ nahe an der Halbmondphase ist, lassen sich die Eintritte an der Nachtseite des Mondes sehr gut im Fernglas und Teleskop beobachten. Die Austritte am beleuchteten Mondrand sind auch mit optischen Hilfsmitteln schwer visuell zu beobachten.
Für die Fotografie eignen sich mittlere Lichtstärken um 1:5,6 und Brennweiten von 200mm bis 400mm. Die Belichtungszeiten sollten bei einer Empfindlichkeit von ISO 400 etwa eine bis zwei Sekunden betragen. Dann wird der Mond nicht zu stark überstrahlt, und die Plejadensterne sind gut sichtbar.
Die Abbildung zeigt den Verlauf der Bedeckung, dargestellt für Frankfurt am Main. Der Mond ist um 17:15 Uhr (rechts) und um 19:15 Uhr (links) dargestellt. Das Gesichtsfeld beträgt zwei Grad, und die Grenzgröße 10 mag.

Grafik erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Merkur bietet zu Monatsbeginn eine Morgensichtbarkeit. Bis zum 10.1. ist er nach Einbruch der Dämmerung knapp über dem Südwesthorizont beobachtbar.
Venus ist im Januar vom Mond abgesehen das mit Abstand auffälligste und strahlendste Gestirn am Abendhimmel. Sie steht bei Einbruch der Dunkelheit hoch im Süden. Am 14.1. wird ihr größter Winkelabstand von der Sonne, die größte östliche Elongation, erreicht. Am 16.1. tritt die Phase der Halbvenus, die sog. Dichotomie ein.
Die Venusuntergänge verspäten sich im Laufe des Monats auf 21:30 Uhr am Monatsende.
Mars ist im Januar unbeobachtbar.
Jupiter ist im Januar unbeobachtbar.
Saturn setzt am 1.1. zu seiner Oppositionsschleife an. Er wird zum Planet der ganzen Nacht, wenn man von den frühen Abendstunden absieht.
Die Öffnung der Saturnringe beträgt nur noch ein Grad. Im September wird die exakte Kantetstellung erreicht. Derzeit erscheinen die Saturnringe als schmaler Strich mit etwa einer Bogensekunde Dicke. Man erkennt daher deutlich die Applattung des Saturn.
Uranus ist mit einem Fernglas unter günstigen Sichtbedingungen tief am Westhimmel ab ca. 18 Uhr auszumachen. Kurz vor 22 Uhr wird er in den horizontnahen Dunstschichten unbeobachtbar.
Aufgrund der ungünstigen Sichtbedingungen wird hier auf eine Aufsuchkarte verzichtet.
Neptun ist im Januar unbeobachtbar.
Zu unserer Standardbeobachtungszeit um 23 Uhr wird der Nachthimmel von den klassischen Wintersternbildern um Orion und Furhrmann dominiert. Zur Monatsmitte befinden sie sich in optimaler Beobachtungsposition in Meridiannähe.
Die Herbststernbilder um Fuhrmann und Perseus neigen sich allmählich dem Westhorizont zu. Am Osthimmel erklimmen bereits die Frühlingssternbilder um den Löwen und Krebs den Himmel.
Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.1.2009 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2009, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)