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Die Plejadenbedeckung durch den Mond
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| Stadt | Austritt |
| Hamburg | 2h17.5m |
| Lübeck | 2h18.7m |
| Bremen | 2h15.5m |
| Berlin | 2h18.8m |
| Hannover | 2h14.6m |
| Köln | 2h09.3m |
| Frankfurt / Main | 2h08.8m |
| Magdeburg | 2h16.2m |
| Leipzig | 2h15.1m |
| Göttingen | 2h13.3m |
| Koblenz | 2h08.5m |
| Stuttgart | 2h05.7m |
| Nürnberg | 2h09.1m |
| München | 2h05.3m |
| Wien | 2h11.4m |
| Zürich | 2h00.8m |
| Bern | 1h58.8m |
Alle Daten wurden mit CalSky (www.calsky.de) errechnet.
Die Bedeckung findet zwei Tage nach Vollmond statt, so dass der Mond sehr hell am Himmel steht. Die Konsequenz daraus ist, dass die relativ lichtschwachen Plejadensterne sehr stark überstrahlt werden. Eine Beobachtung der Bedeckung mit dem bloßen Auge ist ausgeschlossen.
Für eine visuelle Beobachtung ist also mindestens ein Fernglas, besser ein Teleskop erforderlich. Durch die lichtsammelnde Wirkung dieser Geräte lassen sich die helleren Plejadensterne gut beobachten. Es empfielt sich, die Sternbedeckungen am Ende der Bedeckung während ihres Austritts hinter dem Mond zu beobachten. Dieser erfolgt auf der unbeleuchteten Nachtseite des Mondes, die Sterne sind hier deutlicher zu erkennen als am hellen Mondrand.
Bei der Fotografie der Plejadenbedeckung muss man Kompromisse eingehen: Bei korrekter Belichtung des Mondes sind keine Sterne zu sehen, da sie dann unterbelichtet sind. Würde man lange genug belichten, um die Plejadensterne richtig hell abzubilden, wie man es von langbelichteten Deep-Sky-Fotos her kennt, wäre der Mond so stark überstrahlt, dass keine Sterne mehr zu erkennen wären.
Bei einer Belichtungszeit von einigen Sekunden wird der Mond zwar überstrahlt, aber die Sterne sind noch erkennbar.

Das Foto wurde eine Sekunde mit 200 Millimeter Brennweite auf ISO 400 bei Blende 5,6 belichtet. Man erkennt bereits die relativ starke Überstrahlung des Mondes und deutlich die hellsten Plejadensterne. Bei der Bedeckung am 28.10.2007 ist die Mondphase viel weiter fortgeschritten als auf diesem Bild. Die Überstrahlung wird folglich stärker ausfallen.
Es empfiehlt sich deshalb eine möglichst geringe ISO-Empfindlichkeit, da diese kontrastreicher sind und sich die schwachen Sterne deshalb besser vom Himmelshintergrund abheben. Um einen optimalen Kontrast zu erreichen, empfiehlt sich die Fotografie im RAW-Format, da dieses die Sterne kontrastreicher abbildet als das komprimierte jpg-Format. Man sollte unbedingt eine Belichtungsreihe anfertigen. Übersichtsfotos der Konstellation werden idealerweise zu Beginn der Bedeckung angefertigt, da sich der Mond dann noch weiter weg von den hellsten Plejadensternen befindet.
Datengrundlage: CalSky (www.calsky.de)