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Regulus-Bedeckung durch den Mond
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| Stadt | Eintritt | Austritt |
| Dresden | 7h42m | 7h55m |
| Leipzig | 7h40m | 7h54m |
| Göttingen | 7h35m | 7h54m |
| Erfurt | 7h34m | 7h57m |
| Köln | 7h26m | 7h57m |
| Frankfurt am Main | 7h25m | 8h1m |
| Stuttgart | 7h22m | 8h6m |
| München | 7h23m | 8h9m |
Alle Daten wurden mit CalSky (www.calsky.de) errechnet.
Die Fotografie der Bedeckung ist prolematisch, da sie bei Tageslicht stattfindet und der Kontrast zum hellen Himmelshintergrund sehr gering ist. Es sollte eine möglichst geringe ISO-Empfindlichkeit gewählt werden, da diese einen besseren Kontrast aufweisen.
Die benötigten Belichtungszeiten lassen sich nur schwer schäten, da sie von der Klarheit der Atmosphäre und der Luftunruhe, dem Seeing, abhängt. Mehr als 1/1000 Sekunde sollte nicht belichtet werden, da der Himmel schnell überbelichtet ist und Regulus dann überstrahlt wird.
Man sollte unbedingt bereits etwa eine halbe Stunde vor der Bedeckung Testaufnahmen machen und das Bild im Display im Bereich, in dem sich der Stern befindet, so stark wie möglich einzoomen, um die Qualität zu testen. Eine halbe Stunde vor der Bedeckung befindet sich Regulus etwa einen halben Monddurchmesser östlich (links) von der abnehmenden Mondsichel.
Der Einsatz einer Videokamera ist sinnvoll, da man hier die Belichtungszeit kontinuierlich verändern und das Resultat der Änderung augenblicklich sehen kann.
Im Gegensatz zu Planetenbedeckungen verschwindet Regulus augenblicklich hinter dem Mond, und er taucht ebenso plötzlich hinter der unbeleuchteten Seite des Mondes wieder auf. Eindrucksvoll sind Aufnahmeserien kurz vor und nach der Bedeckung, wobei der Abstand zwischen den Aufnahmen einige Minuten betragen sollte.
Aufgrund einer fehlenden Kontrollmöglichkeit wird vom Einsatz analoger Kameras abgeraten.
In einem nur wenige Kilometer breiten Korridor findet eine streifende Sternbedeckung statt. Das heisst, der Stern wandert direkt am Mondrand entlang.
Da der Mondrand durch die Berge und Täler der Mondoberfläche nicht gleichförmig ist, sondern eher das Profil eines Sägeblattes hat, sieht man Regulus hier in den Tälern aufblitzen und dann wieder verschwinden. Dieser Effekt wiederholt sich einige Male. Hier empfehlen sich Videoaufnahmen, da die einzelnen Bedeckungsereignisse sehr kurzzeitig hintereinander ablaufen.
Auf der folgenden Website findet sich eine gute Region zur Beobachtung der streifenden Bedeckung: http://www.wrothe-astr.homepage.t-online.de/. Die nördliche und südliche Grenze sowie die Zentralline des Korridors, in dem die streifende Bedeckung stattfindet, sind eingezeichnet. Für weiterführende Informationen zum Thema sei auf die englischsprachige Website der IOTA ES verwiesen.