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| Stadt | 1. Kontakt | Höhepunkt | 2. Kontakt | Größe |
| Hamburg | 10h38m | 11h31m | 12h26m | 0,31 |
| Hannover | 10h39m | 11h31m | 12h24m | 0,28 |
| Berlin | 10h43m | 11h37m | 12h31m | 0,30 |
| Köln | 10h40m | 11h27m | 12h25m | 0,22 |
| Dresden | 10h46m | 11h37m | 12h30m | 0,26 |
| Erfurt | 10h44m | 11h33m | 12h24m | 0,24 |
| Frankfurt / Main | 10h44m | 11h29m | 12h17m | 0,21 |
| Stuttgart | 10h48m | 11h30m | 12h14m | 0,17 |
| München | 10h53m | 11h35m | 12h18m | 0,26 |
| Wien | 10h57m | 11h43m | 12h31m | 0,19 |
| Zürich | 10h53m | 11h30m | 12h07m | 0,12 |
Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2008; Kosmos Verlag
Da die Soone genauso groß wie der Vollmond erscheint, ist jede Optik für die Beobachtung geeignet. Bereits mit dem bloßen Auge lässt sich die Finsternis sehr gut verfolgen.
Mit einem Fernglas oder Teleskop bei geringer bis mittlerer Vergrößerung kann man den Beginn und das Ende der Finsternis genauer erfassen als mit dem bloßen Auge. Man erkennt jetzt auch die Randverdunkelung der Sonne.
Bei starken Vergrößerungen kann man den ersten und letzten Kontakt ca. zehn Sekunden nach Beginn bzw. vor dem Ende der Finsternis beobachten, sofern das Seeing entsprechend gut ist. Bei hohen Vergrößerungen erkennt man auch die Berge und Täler am Mondrand sehr gut.
Für die Fotografie eignen sich prinzipiell alle Brennweiten, die die Sonne deutlich als Scheibe abbilden. Kurze Brennweiten eignen sich sehr gut für Reihenaufnahmen. Das zentrieren der Sonne als alleiniges Hauptmotiv lohnt sich ab etwa 200mm bis 300mm Brennweite.
Ausführliche Anleitungen zur Fotografie gibt es auf den Seiten:
Fotografie von Sonnenfinsternissen
Bei der Beobachtung und Fotografie gelten die allgemein bekannten Vorsichtsmaßnahmen, die zum Schutz der Augen erforderlich sind:
Die ungeschützte Beobachtung der Sonne führt zu irreparablen Augenschäden. Der Blick durch ein Fernglas oder Teleskop führt in Sekundenbruchteilen zur Erblindung.
Die Beobachtung mit dem bloßen Auge darf nur mit spezieller Sonnenfilterfolie erfolgen. Überbelichtete Filmstreifen, Schweißerbrillen, CDs, Rettungsfolie, berußtes Glas etc. bieten keinen hinreichenden Schutz vor der Wärmestrahlung der Sonne, auch wenn das sichtbare Licht gut gedämpft wird.
Alle optischen Geräte müssen mit einem Objektivfilter geschützt werden. Okularfilter sind gefährlich, da sie durch die Hitzewirkung nahe des Brennpunktes ohne Vorwarnung platzen können.
Desweiteren muss zwischen visuellen und fotografischen Filtern unterschieden werden. Fotografische Filter lassen zehnmal mehr Licht durch als ein visueller Filter und können daher zu Augenschäden führen.
Die einfachste und sicherste Methode ist es, das Fernglas- oder Teleskopbild ohne Filter auf eine helle Pappe zu projizieren.
Zur Beobachtung müssen alle Optiken, also auch der Sucher, mit Filtern versehen werden.
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr und CalSky (www.calsky.de)