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Bildbearbeitung: Erste Schritte

Inhalt:
1. Allgemeines und Hinweise
2. Adobe Photoshop Elements
3. Öffnen und Schließen von Dateien
4. Dateien speichern
5. Dateiformate

Allgemeines und Hinweise

In dieser Folge werden die Bearbeitungsmethoden aufgezeigt, die in dieser Rubrik erklärt werden und ein erster Überblick in die Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop Elements gegeben.

Mit dieser Rubrik breche ich ausnahmsweise mit dem Grundsatz dieser Website, möglichst produkt- und markenunabhängig zu schreiben. Der Grund liegt darin, dass diese Software zu den mächtigsten Amateur-Bildbearbeitungsprogrammen zählt und bei vielen Scannern und Digitalkameras zum Lieferumfang gehört und somit weit verbreitet ist.

Zunächst jedoch ein paar kurze, aber wichtige Hinweise zu dieser Rubrik:

Diese Anleitung soll nicht allzu tief in die Materie der Bildverarbeitung eindringen. Mein primäres Ziel ist es, zu zeigen, dass man ein auf den ersten Blick durchschnittliches oder gar misslungenes Bild mit in aller Regel nur wenigen, geringfügigen Anpassungen zu einem ansprechenden Foto verarbeiten kann.

Die in den einzelnen Artikeln aufgezeigten Klickpfade können von Version zu Version von Photoshop Elements variieren, sie sind also nicht verbindlich. Die Vorgehensweise bei den jeweiligen Bearbeitungsschritten ist jedoch unverändert.

Die einzelnen Artikel werden kürzer ausfallen als die sonstigen Tutorials dieser Website. Thematisch hätten einige der Anleitungen zu einem einzigen Artikel zusammen gefasst werden können. In Anbetracht der zahlreichen Screenshots, die verwendet werden, hätte dies jedoch zu sehr langen Ladezeiten geführt.

Die Screenshots werden mit der Software Adobe Photoshop CS2 angefertigt. Für die Praxis spielt dies jedoch keine Rolle, da die beschriebenen Funktionen in jeder Elements-Version identisch sind. Lediglich das optische Erscheinungsbild kann abhängig von der verwendeten Photoshop Elements-Version zum Teil stark von den gezeigten Screenshots abweichen.

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Adobe Photoshop Elements

Adobe Photoshop Elements ist eine im Funktionsumfang reduzierte Version der professionellen Bildverarbeitungs-Software Adobe Photoshop CS2. Sie ist für Anwendungen im Amateurbereich in den allermeisten Fällen ausreichend. Um Verwirrungen zu vermeiden, wird an dieser Stelle auf einen Screenshot des Programmfensters verzichtet, da dieses von Version zu Version zum Teil sehr unterschiedlich aussieht.

Wir werden folgende Funktionen kennen lernen, mit denen sich die allermeisten Bearbeitungsaufgaben durchführen lassen:

  • Öffnen, Schließen und speichern von Dateien, Dateiformate: Dieser Artikel
  • Bildauschnitt wählen:
    Anfertigung von Ausschnittsvergrößerungen und Kopieren eines Auschnitts in die Zwischenablage. Letztere Funktion nützt uns im Moment noch nichts, aber sie wird bei der Ebenentechnik von elementarer Bedeutung sein.
  • Bilder anpassen:
    Hierzu zählen Tonwertkorrektur und die Anpassung von Helligkeit, Kontrast und Bildgröße.
  • Schärfen:
    Die Schärfung ist ein grundlegendes Werkzeug, um feine, kontrastarme Details herauszuarbeiten.
  • Ebenen:
    Mit Ebenen werden Bilder addiert, gemittelt und zu Fotomontagen überlagert, um hier nur einige Anwendungsbeispiele zu nennen.
  • Farbmanipulationen:
    Entfernung von Farbstichen und die Konvertierung in Schwarz-Weiss-Fotos.
  • Text einfügen:
    Mit Photoshop Elements ist diese Funktion leider sehr umständlich, aber durchaus nützlich.

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Öffnen und Schließen von Dateien

Das Öffnen von Dateien kann auf zwei Wegen erfolgen:

Bei geöffneter Photoshop Elements-Software öffnet sich ein Dateibrowser, wenn im Menü "Datei" die Option "Öffnen" gewählt wird. Das gewünschte Bild kann dann wie im Windows-Explorer geöffnet werden.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, in den Ordner mit dem Bild zu navigieren. Das Bild wird mit der rechten Maustaste angeklickt. Im aufklappenden Kontextmenü wird der Mauszeiger auf die Option "Öffnen mit" bewegt. Im aufklappenden Auswahlmenü wird dann das Programm "Adobe Photoshop Elements" ausgewählt. Hierbei ist es egal, ob Photoshop bereits geöffnet ist oder nicht.

Um eine Datei zu schließen, gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:

Über das Menü "Datei" kann die Option "schließen" gewählt werden. Die schnellerer Variante ist, das Fenster mit dem Bild über den x-Button wie ein Windows-Fenster zu schließen. In beiden Fällen werden Sie gefragt, ob die Änderungen gespeichert werden sollen, sofern die Speicherung nicht bereits vorher manuell erfolgte.

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Dateien speichern

Es empfiehlt sich generell, die Option "Datei" --> "Speichern unter" zu verwenden, da dies die meisten Optionen anbietet. Hierbei muss der zu speichernden Datei ein Name und ein Zielverzeichnis zugewiesen werden. Auf diese Weise kann man eine Arbeit nach jedem Bearbeitungsschritt als neue Datei ablegen. Im Falle einer Fehlbearbeitung kann man dann auf den letzten korrekten Schritt zurückgreifen, ohne dass die ganze Arbeit umsonst war.

Zusätzlich kann ein Dateiformat aus einem Drop-Down-Menü gewählt werden. Photoshop Elements bietet hierbei eine große Zahl von Formaten an, von denen hier die in der Astrofotografie gängigsten Formate kurz erklärt werden.

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Dateiformate

PSD

Das psd-Format ist ein Photoshop-eigenes Dateiformat. Es speichert die Bildinformationen unkomprimiert und verlustfrei.

Dieses Format empfiehlt sich, wenn ein Projekt, das aus mehreren Ebenen besteht, später fortgesetzt werden soll. Die Speicherung mit Eenen erhöht allerdings die Dateigröße. Da das psd-Format die Dateien unkomprimiert speichert, sind diese Dateien relativ groß, so dass es in erster Linie für die Bearbeitungsphase eines Bildes geeignet ist.

Tiff

Das Tiff- oder Tif-Format speichert Daten einschließlich Ebenen ebenfalls unkomprimiert. Es werden also die Original-Bildinformationen verlustfrei gespeichert.

Dieses Format bietet jedoch zusätzlich die Option der LZW-Komprimierung. Die Option hierzu wird im Laufe des Speichervorgangs automatisch eingeblendet. Bei der Aktivierung dieser Komprimierung werden die Bildinformationen auf die Farbwerte jedes einzelnen Pixels reduziert. Man erhält also ein verlustfrei komprimiertes Bild und eine relativ geringe Dateigröße ohne Qualitätsverlust.

Das Tiff-Format eignet sich aufgrund seiner Dateigröße jedoch nur eingeschränkt für den Versand per E-Mail und kann nicht von Web-Browsern angezeigt werden. Für diese Zwecke empfiehlt sich das nachfolgend erläuterte jpg-Format.

JPG

Das JPG-Format (es gibt auch die Schreibbweise JPEG) speichert Dateien komprimiert und verlustbehaftet. Man kann während des Abspeicherns mit der Option "Speichern unter" verschiedene Komprimierungsgrade, die mit einem Schieberegeler mit der Maus eingestellt werden, abhängig von der Dateigröße auswählen. Je größer die Datei in Kilobytes gewählt wird, umso besser ist die Bildquqlität.

Der Qualiätäsverlust macht sich in einer verringerten Bildschärfe bemerkbar. Es zeigen sich ausserdem Artefakte in Form von Treppeneffekten. Diese treten dann auf, wenn die Bildhelligkeit in einem Bereich des Bildes in eine Richtung kontinuierlich abnimmt, beispielsweise Bei Sonnenuntergängen von der Sonne weg.

Das JPG-Format eignet sich gut für Fotos, die ins Internet gestellt oder per E-Mail verschickt werden sollen.

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Version vom: 17.9.2008 | Autor: Christian Leu | Hinweis zum Drucken | Datenschutzerklärung