Die totale Mondfinsternis vom 16. September 1997

Hochaufgelöste Version: 930*567 Pixel; 163 KB
Die Aufnahme entstand am 16. September 1997.
Optik: 35-80mm-Objektiv (Canon EF)
Brennweite: 50mm
Film: ISO 400
Belichtungszeit: 10 Sekunden
Fokussierung: Autofokus
Ort: Berlin
Bildautor: Christian Leu, Berlin
Zunächst wurde der Mond zentriert und scharfgestellt. Dann wurde das Objektiv auf manuelle Fokussierung umgestellt und der Ausschnitt festgelegt. Nach dem Umstellen auf manuelle Fokussierung darf an den Einstellungen des Objektivs nichts mehr verändert werden!
Bereits bei 50mm Brennweite erkennt man auf dem Abzug angedeutet Einzelheiten auf der Mondoberfläche. Dies tritt bei Originalbildern noch deutlicher in Erscheinung als auf diesem für Internetzwecke angepassten Foto.
Bei Standard-Zooms (etwa 28-80 Millimeter Brennweite) sind die maximal möglichen Belichtungszeiten 10 (80 Millimeter) bis 25 Sekunden (28 Millimeter), wenn man die scheinbare Bewegung des Mondes am Himmel unterdrücken möchte. Bei den meisten digitalen Spiegelreflex-Kameras fallen die maximalen Belichtungszeiten kürzer aus. Solche Objektive ermöglichen eindrucksvolle Stimmungsaufnahmen, wenn der verfinsterte Mond knapp über dem Horizont steht oder sich zusammen mit Gebäuden fotografieren lässt.
Siehe auch: Fotografie von Mondfinsternissen
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